- Corona - Hinzuverdienstgrenze für Rentner erhöht

„Die Rentenberater haben sich bei der Unübersichtlichkeit und der zunehmenden Bedeutung des Sozialversicherungsrechts im Rechtsleben - insbesondere auch bei der Kontrolle der Versicherungsanstalten - als unentbehrlich erwiesen.”* *(Bundestagsdrucksache 8/4277 vom 20.06.1980)

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Höhe des Zuverdienstes außer Kraft gesetzt

Aufgrund der Corona-Krise erhöhte die Deutsche Rentenversicherung die Einkommensobergrenze für Rentner von Anfang an auf knapp 45.000 Euro und erweiterte die Vorschriften für Saisonarbeiter.

Normalerweise können Rentner, die vorzeitig in den Ruhestand treten, nur rund 6.300 Euro pro Jahr verdienen, ohne ihre Rente zu kürzen. Das bedeutete, dass ein Hinzuverdienst von monatlich über 525,00 € nicht anrechnungsfrei verdient werden durfte und somit zur Kürzung der Rente führte.

Diese Grenze wurde aufgrund der Corona-Krise auf 44.590 Euro angehoben, sagte die Deutsche Rentenversicherung Saarland. Da wegen der Coronakrise auch wieder Arbeitskräfte aus dem Ruhestand zu holen sind musste diese Anrechnungsregelung angepasst werden.Dies sollte es unter anderem diesen Rentnern, beispielsweise aus dem medizinischen Bereich, ermöglichen, wieder zu arbeiten, ohne dafür auch noch Rentenkürzungen hinnehmen zu müssen. Es lohnt sich daher einen Einsatz ohne Beschränkungen auf eine Geringfügigkeit zu wagen.

Ab 2021 würde die bisherige zusätzliche Gewinngrenze von 6.300 Euro pro Kalenderjahr dann wieder gelten. Hier würde sich aber der zusätzliche Verdienst dann auch Rentensteigernd auswirken. Da bei einer Vollzeitbeschäftigung wieder Beiträge in die Sozilversicherung fließen.

Arbeitsfähigkeit und der Einbeziehung des Einkommens in die Hinterbliebenenrenten wurden hier für Witwen und Witwer jedoch keine Änderungen an früheren Rentenbestimmungen vorgenommen. Das bedeutet, dass zusätzliche Einkommen für diese Personen die Hinterbliebenenleistungen kürzen und somit das Gesamteinkommen nicht gesteigert werden kann.

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